„Mama/Papa hat Krebs“ KL e.V. sagt gemeinsam ´Danke´ mit:Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Oberbürgermeister Klaus Weichel, FCK-Stadionsprecher Horst Schömbs, FCK-Spieler Christian Kühlwetter, Florian Dick, uvm.

Ein Hoch auf Ehrenamt„Hallo ich bin Burgard“, so begann ein Ehrenamtlicher die offizielle Veranstaltung und den Besuch der Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Förderverein „Mama/Papa hat Krebs“ Kaiserslautern eV.
Mit Beginn der Veranstaltung hatten alle das Gefühl in einer großen gemeinschaftlichen Familie zu sein. So wurde auch auf die offizielle standardmäßige Begrüßung an den Anfang der Veranstaltung zu setzen – stattdessen erzählten stellten die Ehrenamtlichen sich und die Organisation vor. „Hallo ich bin Dennis und war zuerst ´Bundesfreiwilligendienstler´ im Verein und im Anschluss voller Überzeugung weiterhin als Ehrenamtlicher tätig. Wenn man spürt was man bewegt, möchte man einfach weitermachen.“
Insgesamt 12 Ehrenamtliche und Unterstützer erzählten Ihre Beweggründe: „Ehrenamt und soziales Engagement kennen bei uns beiden keine Grenzen – wir leben es mit voller Leidenschaft – egal in welchem Alter.“, so Sarah Milz (18), die jüngste und Brigitte Uhly (84), die älteste der Ehrenamtsgruppe.

Auch seitens des 1.FC Kaiserslautern kamen FCK-Akteure Florian Dick, Stürmer Christian Kühlwetter und Stadionsprecher Horst Schömbs, in Kooperation mit dem Projekt „Betze Engel“ zu emotionalen Worten.
„Man muss dieses soziale Engagement all dieser Ehrenamtlichen sehr honorieren, denn ohne Sie wäre ein solcher Verein nicht zu bewältigen und es ist ein Verein, der dringend gebraucht wird, denn Krebs ist eine Sache, die eigentlich jeden betrifft“, so Kühlwetter überdie Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit und des Projekts, dass Familien unterstützt, die von dieser schweren Krankheit betroffen sind, und das sich durch Spenden finanziert.
„Ehrenamt ist nicht Arbeit, die nicht bezahlt wird, sondern jene Arbeit, die unbezahlbar ist.“, so Eva Estornell-Borrull, Leiterin des Informations-und Beratungszentrums Kaiserslautern, der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz. „Ohne all unsere ehrenamtlichen engagierten Unterstützer könnten wir all unsere Kinder- und Familienaktionen, und –freizeiten und auch unsere Veranstaltungen, niemals stemmen.“ „Anerkennung und Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements ist mir ein Herzensanliegen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
„Ich möchte den Menschen für ihren Einsatz danken, zugleich aber auch erfahren, wo vielleicht der Schuh drückt und Unterstützung notwendig ist.“
Im Anschluss ging es in vier Stationen durch die Beratungsstelle um diese und die Arbeit der Ehrenamtlichen näher kennenzulernen. „Lautrer Lebenslauf“ (06.09.2020), „Altstadtfesttombola“, „Benefizgolfturnier“, waren nur einige der präsentierten Veranstaltungen. Familienaktionen und die jährliche Familienfreizeit wurden veranschaulicht.
Die „Entspannungsgruppe“ und die Damen der „Kreativgruppe“ präsentierten sich mit einem großen Kuchenbuffet und vielen selbst gestrickten und selbst gehäkelten Artikeln.
„Die Ehrenamtlichen und Ihre Tätigkeiten tragen zu einer Kultur der Solidarität bei und stärken damit den Zusammenhalt der Gesellschaft. Allen Ehrenamtlichen haben hierfür mehr als Respekt und Anerkennung verdient.“, so würdigte Malu Dreyer am Ende diese Menschen und Ihr Handeln.
Treffend, zur Intention der Veranstaltung, hallten noch die Sätze der Ehrenamtlichen nach:
„Hallo ich bin Herbert. Ich bin Ehrenamtlicher, denn: Das Gute, welches du anderen tust, tust du auch immer dir selbst.“

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